Chrome und das Thema Cloud Computing
7 September 2008Ich kämpfe mich gerade durch meine nicht-gelesenen RSS-Feeds dieser Woche und bin dabei natürlich nicht um das Thema “Chrome” herum gekommen. Und nein - ich habe das Teil noch nicht ausprobiert - werde es auch derzeit nicht wirklich tun, denn ich laufe ja so schon der Zeit hinterher. Dennoch finde ich eine Sache sehr interessant - nämlich der Aspekt den Aspekt den Marc Andresen, Gründer von Netcape und damit Mit-Vater des ersten Browsers, auf den Tisch bringt: “Any desktop application that has not been implemented in the browser is now going to be implemented in the browser.”
Google bringt uns - und damit meine ich die breite Masse der Otto-Normal-User des Internets - mit dieser neuen Browser-Generation, die mit weniger Schnick-Schnack, einer leistungsfähigeren Javascript-Engine und jedem Fenster in einem einzelnen CPU-Prozess laufenden Anwendung Browser-basierte Anwendungen um ein vielfaches schneller, stabiler (weiss ich nicht) aber für den Rest der Internet-Nutzung unabhängiger macht. Damit bietet es die ideale Desktop-Anwendung für das Thema “Cloud Computing“.
In diesem Zusammenhang sind mir noch zwei weitere Artikel untergekommen, die ich hier kurz anführen möchte:
- Zum einen diskutiert Stacey Higginbotham auf GigaOM den aktuellen Report von Forrester zum Thema “Cloud Computing” - die eine Systematisierung der Service-Ansätze in diesem Feld vornehmen und verschiedene Service-Märkte in Anlehnung an das OSI-Schichtenmodell unterscheiden. Sie kritisiert dabei das große Gemenge im Bereich der “Infrastructure-as-a-Service”.
- Ergänzend dazu ein weiterer Artikel aus dem GigaOM-Netzwerk von Michael Crandell - der seinerseits eine Systematisierung des Themas Cloud Computing vornimmt.
- Interessant auch der Beitrag von Steven Hodson - der den Hype um das Thema “Cloud Computing” in die Ecke von “alter Wein in neuen Schläuchen” einordnet
Wenn ich die Diskussionen so lesen, kommt es mir auch vor, dass hinter dem Thema sehr viel heiße Luft steckt. Ich hatte das Thema eigentlich etwas weitgehender als beim Aspekt X-as-a-Service gesehen - und zwar eigentlich, dass nicht nur Services aus der Cloud singulär genutzt werden, sondern dass die Services in Anlehnung an das Thema “Grid Computing” auch Shared-Ressourcen in der Cloud nutzen.
Fazit: Ich muss mich mit dem Thema noch einmal intensiver auseinandersetzen. Gerade in Bezug auf das Thema Virtualisierung und Green IT bietet das Thema “Cloud Computing” nmM. interessante Lösungsmöglichkeiten.





on November 8th, 2008 at 10:05 pm
[...] Thema “Cloud Computing” habe ich ja bereits im September einmal andiskutiert. Heute möchte ich kurz auf einen Beitrag eines von mir sehr geschätzten Freunds und Beraters in [...]